Der Innere Schweinehund. Oder doch kein Schwein gehabt!

Aktualisiert: 15. März 2021

Für viele Leser:Innen ist der "Innere Schweinehund" nicht nur ein Thema für den baldigen Frühling, wo es sich doch wie jedes Jahr anbietet die sportlichen Aktivitäten, die ausgewogenen Ernährung oder die mentalen "Ruheoasen" zu installieren, die in den Jahren zuvor geknüpft an neuen Vorsätzen meist schon nach wenigen Wochen in Vergessenheit geraten sind. Oder besser gesagt in der Komfort-Zone, in der Komfort- Kiste mit den Komfort- Gewohnheiten gelandet sind. Ein näherer Blick lohnt sich.




Dass die warme, bequeme, kuschelige Komfortzone für jedes Individuum attraktiver erscheint als der anstrengende, mit Gegenwind ausgestattete, schmerzende "Grenzbereich", wo Wachstum seine Grundlage findet, ist wohl unbestritten. Doch was unternehmen Sie konkret, wenn Sie sich doch noch nach jahrelangen Ausreden, Ausflüchten und Aufschiebungen dem Inneren Schweinehund stellen wollen?


Er ist lange Zeit ein wesentlicher Teil von Ihnen gewesen und ist es immer noch. Er kennt Ihre Schwachstellen und kennt zudem seine eigenen Vorzüge und Vorteile. Eine direkte Konfrontation bzw. Abnabelung würden Sie ohne Vorbereitung haushoch verlieren. Denn er weiß, dass Sie auf kurze Sicht schwach sind auch wenn man Ihnen ein äußerst attraktives Ziel wie z.B. ein längeres, unbeschwertes, gesundes Leben in Aussicht stellt. Selbst bei so einem noblen Ziel, geht vielen bereits nach Tagen die Puste aus.


Um Ihre Ausgangsposition zu stärken, wie beim Profisport, gilt es ein regelmäßiges Training zu kultivieren. Ein Training, was Sie im direkten Showdown mit Ihrem Inneren Schweinehund

zumindest gleichwertig erscheinen lässt. Ohne diese planmäßige Vorbereitungsphase sind Sie statistisch gesehen macht- und erfolglos. Auch wenn die ersten Versuche nicht sofort nach Ihren Vorstellungen zünden, bleiben Sie am Ball und lesen Sie erneut diese 2 nachfolgenden Impulse. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag errichtet.


Wenn diverse Ratgeber Ihnen empfehlen nach einem Rückschlag einfach weiterzumachen und es nicht zu eng zu nehmen, hat das natürlich einen logischen Grund. Sie können auch mal eine Ausnahme machen, solange Sie die Disziplin bewahren und es nicht zum "Gegentrend" werden zu lassen. Denken Sie daran: " Einmal ist kein Mal" und "Zweimal ist einmal zu viel". Also folgen Sie dann wieder Ihrem ursprünglichen Ziel-Pfad.


Und wer sich der Überwindung alter Verhaltensmuster zu schwach fühlt, kann gerne in die Trickkiste greifen und sich eine weitere Unterstützung hinzuziehen. Das Tandem- Training. Genau, wenn zwei Menschen zumindest ähnliche Ziele verfolgen, schließen Sie sich einfach zusammen, um von gegenseitiger Motivation zu profitieren. Zusätzlich kommt auch eine gewisse Ernsthaftigkeit mit ins Spiel, denn wer sagt schon gerne dem anderen ab. Und auch hier ist Vorsicht walten zu lasse . Denken Sie hierbei stets daran: Zwei Personen, heisst auch zwei Schweinehunde!


Also bereiten Sie sich gründlichst vor. Denn wer mit einem Ziel, konkret plant und sofort startet, hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zum ersten Erfolg. Denn je länger Sie es ankündigen und je unentschlossener und schwächer Sie wirken in Ihrem Unterfangen, desto schneller erkennt Ihr „Innerer Schweinehund“, dass Sie ihn herausfordern und ihn womöglich verlassen wollen. Denn sobald er das wahrnimmt, sucht er sich "Verbündete". Was das dann für Sie bedeutet kann, malen Sie sich lieber nicht aus...Also handeln Sie entschlossen! Viel Erfolg!





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