Mut. Das obligatorische Tun vor dem Tun

Aktualisiert: 15. März 2021

Fast alle Ratgeber behaupten einfach Dinge zu tun und das ewig zaghafte Hin-und Her- Entscheiden hätte ein Ende. Wäre es nicht mal an der Zeit diesen gut gemeinten Impuls zu hinterfragen und auf die praktische Probe zu stellen?



Denn, wenn es so einfach wäre, wie so oft von Dritten empfohlen, hätten wir in unserer Gesellschaft weniger Denker, Pessimisten, Ratgeber und viel mehr "Macher". Da dies in der Breite leider nicht der Fall ist - Sie können gerne widersprechen ohne dabei seltene Einzelfälle zu nennen - lohnt sich der aufklärende Blick, um Licht ins Dunkle zu bringen.


Nach über zwei Jahrzehnten Erfahrung in Coaching, Consulting und Training zeigt sich in unseren Studien und Interviews folgendes Szenario bei fast allen Erfolgsmenschen oder zumindest bei Menschen mit Erfolgsgedanken.

Während sie fast alle versuchten immer wieder nur zu tun und zu realisieren, kam es fast nie zum Showdown, weil die Schwachstelle vor dem Tun in der Angst, in der Zurückhaltung, in der Blockade lag eine Aktion bzw. eine Handlung auszuführen. D.h. wir leiten daraus ab, dass es vor dem Tun ein anderes Tun zu aktivieren gilt. Und zwar das kompromisslose Kultivieren von Mut. Ja, Sie haben richtig gelesen. Courage ist das, was Sie vor Ihrem eigentlichen Tun en masse benötigen. Denn, was Mut für unser Handeln darstellt, ist der fruchtbare Nährboden für eine florierende Pflanze und ihre prächtigen Früchte.

Prüfen Sie mal ehrlich Ihre letzten 3 fehlgeschlagenen Zielvorstellungen, die Sie ernsthaft umsetzen wollten und hinterfragen Sie sich dabei, wo die Schwachstellen Ihres Scheitern gelegen haben könnten. Und, erkennen Sie ein Muster dabei? Der "innere Schweinehund", der Sie am Sport lähmt, der "Irrglaube", dass morgen auch noch ein Tag sei, die Angst den "Big Deal" bei einem Kunden wieder einmal zu verbocken. Die Liste ist unendlich.


Nicht selten ist es eine Kraft, die Sie zeitlich vor Ihrer Aktion hindert. Natürlich spielen auch Einflüsse während ihres Tun eine Rolle, die wir im weiteren Verlauf erst thematisieren. Aber solange Sie nicht mutiger werden und nicht imstande sind ein kalkulierbares Risiko in Kauf nehmen zu können, gehören Sie definitiv weiterhin zur Gattung der Denker und Visionäre.

Entscheiden Sie selbst, wohin Sie sich die nächsten Jahre selbst zählen möchten!

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